Montag, 1. Februar 2010, 14.30 Uhr
Im Qu.ba, Quartierzentrum Bachletten, Bachlettenstrasse 12, statt (Plan siehe unten).
BVB-Linien 1 und 8 (Haltestelle „Zoo/Bachletten“)
Bisher ist die organisierte Hilfe zum freiwilligen Tod in der Schweiz zugelassen, ganz im Gegensatz zu verschiedenen Nachbarländern. Doch in letzter Zeit haben die fast gewerbsmässigen Praktiken einer Sterbehilfeorganisation und der zunehmende „Sterbehilfe-Tourismus“ für Aufsehen und Emotionen gesorgt. Der Bundesrat sah sich unter Druck gesetzt: Der Ruf nach Schranken und Richtlinien wurde laut. Vor einiger Zeit hat die Landesregierung zwei Varianten für eine gesetzliche Regelung in die Vernehmlassung geschickt. Sie sind stark umstritten.
Wir wollen uns die bundesrätlichen Vorschläge vorstellen lassen und darüber diskutieren. An unserem Podiumsgespräch nehmen teil:
- Bernardo Stadelmann, Vizedirektor des Bundesamtes für Justiz und Leiter der Hauptabteilung Strafrecht
- Walter Fesenbeckh, Leiter Freitodbegleitung bei EXIT
- Jürg Merz, Spitalseelsorger am Universitätsspital Basel, Mitglied der Ethikkommission beider Basel
- Moderation: Martin Matter, Graue Panther
Wir freuen uns auf eine engagierte und substanzielle Diskussion.
Freundlich laden ein:
Angeline Fankhauser, Co-Präsidentin und Remo Gysin, Co-Präsident
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